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Begriff Internet Information Server 8.0
Abkürzung IIS 8.0
Eintrag zuletzt aktualisiert am 08.08.2012

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Was ist Internet Information Server 8.0?

Microsoft Webserver Internet Information Server (IIS) Version 8.0 ist n Windows Server 2012 und Windows 8 enthalten. Er bietet folgende zentrale neue Funktionen, insbesondere für das Hosting zahlreicher IIS-Websites auf einem Windows Server:
 Unterstützung für das Websocket-Protokoll (http://dev.w3.org/html5/websockets/).
 Erweiterung der in IIS 7.5 eingeführten Autostart-Funktion: Während er Initialisierungsphase kann der IIS statische Seiten ("Splash Screen") anzeigen. Man kann über URL-Rewritting-Muster verschiedene Splash Screens definieren.
 Erweiterung der Einstellungen der CPU-Nutzungsbeschränkung für IIS-Anwendungspools: Nun wird eine Website, die zu viel CPU nutzt, nicht mehr abgeschaltet, sondern gedrosselt. Die Drosselung ist an Benutzer gebunden und wirkt für alle Anwendungspools, die unter demselben Benutzer laufen.
 Dynamische IP-Adressbeschränkungen: Blockierung von IP-Adressen anhand der gleichzeitiger Anzahl von Anfragen oder der Anzahl der Anfragen in einem bestimmten Zeitraum
 Einstellung der Antwort an den Client bei Zutreffen einer IP-Adressbeschränkung (bisher gab es immer als Antwort "403.6 Forbidden", nun sind auch möglich "401 Unauthorized", "Not Found 404" oder ein Abbruch der Verbindung.
 Die Einstellung "Enable Proxy Mode" für IP-Adressbeschränkungen erlaubt die Berücksichtigung des HTTP-Header "X-Forwarded-For (XFF)", der die IP-Adresse des Aufrufers enthält, wenn der Zugriff über eine Proxy erfolgt.
 Unterstützung für Server Name Indication (SNI) zur Einbeziehung eines Hostnamen in die Verhandlungsphase eines SSL-Zertifikats (wenn mehrere Website sich eine IP-Adresse teilen). Das Feature funktioniert aber nur mit neueren Browser und Betriebssystemen (z.B. Windows XP oder Internet Explorer 6.0 unterstützen nicht SNI).
 Verbesserung des Ladeverhaltens für SSL-Zertifikate, indem nun nicht mehr alle Zertifikate, sondern nur noch die benötigten SSL-Zertifikate geladen werden.
 Zentraler Zertifikatsspeicher als .pfx-Dateien in einem Netzwerkpfad (Central Certificate Store - CSS). Die Zertifikatszuordnung erfolgt nach Namenskonventionen.
 Erweiterung der grafischen Administrationsmodule im IIS Manager für ASP.NET-Einstellung der der web.config-Datai. Nun können für ASP.NET 4.x-Web-Anwendungen auch Provider, ASP.NET-Membership-Benutzer und ASP.NET-Rollen sowie einige in ASP.NET 4.x hinzugekommende Kompilierungs- und Seiteneinstellungen über den IIS Manager verwaltet werden.
 Erweiterte Einstellungen für Skalierung bei Einsatz von Non-Uniform Memory Access (NUMA)-Hardware
 Beschränkung der Anzahl der FTP-Anmeldeversuche in einem definierbaren Zeitraum (FTP IP Restrictions Module).
 Das Ladeverhalten der IIS-Konfigurationsdateien (applicationHost.config, web.config) wurde verbessert und erlaubt nun größere Dateien.

ACHTUNG: In IIS 8.0 kann man nur ASP.NET 3.5 und ASP.NET 4.5 nutzen. ASP.NET 3.5 wird aber in den Einstellungen eines Applications Pools weiterhin als "ASP.NET 2.0" angezeigt.

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