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Was ist Microsoft SQL Server 2012?

Codename "Denali"
Produktname "SQL Server 2012"
Nachfolger von SQL Server 2008 R2.

Erstankündigung: 9.11.2010 (PASS-Konferenz USA 2010)
Erscheinungstermin: 2012

Im folgenden werden die zentralen neuen Funktionen gegenüber SQL Server 2008 R2 aufgelistet.

Filetable

  • Windows-Dateisystemstruktur werden als Tabellen im SQL Server abgebildet (unter Tables/Filetables; Explore File Table Directory)
  • sie werden nicht hineinkopiert; lesen und optional auch (transaktional) schreiben
  • Anlegen von Dateien/Ordnern, Ändern von Namen, Attributen, Löschen;
  • Create Table name as Filetable with (Filetable_Directory = “Pfad”, …)
  • Select name, file_stream.GetFileNamespacepath(), is_directory from name
  • Update tabellename set is_readonly = 1 where name = “name”

Sequences

  • Sequences wie bei Oracle
  • Ober- und Untergrenze
  • lineare und zirkuläre Sequenzen
  • für alle nummerischen Datentypen;
  • Create Sequence meinesequenz as int Minvalue 1 NO Maxvalue increment by 3 start with 1
  • select * from sys.Sequences, declare @ID = next value for meinesequenz,
  • Werte werden beim Zurückrollen einer Transaktion nicht zurückgegeben

In Memory Column Store (Codename „Apollo“)

  • Indicies im Speicher des SQL Servers
  • Create Columnstore index MyIndex on dbo.Daten(Name)
  • Man kann dann den Inhalt der Tabelle nicht mehr verändern
  • Zum ändern das Tabelle muss man Columnstore neu erzeugen (bzw. disable und dann rebuild)

Weitere Neuerungen im SQL Server-Kern

  • Contained Databases: Datenbank enthält alle Serverobjekte (Logins, etc.), was benötigt wird, um die Datenbank laufen zu lassen
  • Geografische Datentypen (Räumliche Datentypen über den Äquator)
  • Column Store Index (Codename „Apollo“): Indizies im Speicher des SQL Servers gehalten
  • Offset-Klausel: Paging mit “Select * from Tabelle order by Spalte offset (@von -1) rows fetch next @bis - @Von +1 Rows only”
  • Benutzerdefinierte Serverrollen
  • Neue Hochverfügbarkeitsmodell mit Read-Only-Mirrors, Vereinheitlichung bisheriger Ansätze (Clustering, Log Shipping etc): Availability Groups, Failover Cluster Instances, Active Secondaries, Multi-Subnet Failover
  • Abhängigkeitsanalyse (was passiert, wenn man eine Spalte ändern - Name, Datentyp, etc.)
  • Volltextsuche für weitere Sprachen (Tschechisch, Griechisch), Near, Geschwindigkeitsverberesserungen
  • SQL Server kann auf Windows Server Core laufen
  • Database Recovery Advisor

Werkzeuge

Management Studio basiert nun auf Visual Studio Shell (Codename „Juneau“)
PowerShell 2.0-Unterstützung (sqlps.exe)
Data-tier Application Component (DAC) Framework

Neuerungen für SSIS

  • Projekte fassen Pakete zusammen
  • Parameter
  • IS Server (zentraler Ausführungsdienst)
  • Verbessertes Designer-Oberfläche (Gruppierung, Undo, Verbesster Toolbox, beliebige Reihenfolge bei der Erstellung des Workflows, Neues Mapping-Assistent, )
  • Vereinfachte Verteilung
  • neues, besser lesbares Paketformat

Neuerungen für SSRS

  • Silverlight-basierte Weboberfläche ("Crescent") zum Anzeigen und Erstellen von Berichten
  • Rendern in Open XML-Formate (Word, Excel)
  • Benutzerbenachrichtigung, wenn ein Bericht sich ändert (End User Alerting)
  • Verbesserte SharePoint-Integration

Querverweise zu anderen Begriffen im Lexikon

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