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Begriff Software Licensing and Protection Services
Abkürzung SLPS
Eintrag zuletzt aktualisiert am 09.11.2007

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Was ist Software Licensing and Protection Services?

Software Licencing and Protection Services (SLPS) ist ein Produkt von Microsoft mit folgenden Leistungsmerkmalen:

  • Schutz von .NET-Anwendungen vor Dekompilierung
  • Produktaktivierung von .NET-Anwendungen (auch Modulweise)

SLPS besteht aus folgenden Bausteinen:
  • Dem Konzept der Secure Virtual Maschines (SVM)
  • Einem Werkzeug zur Umwandlung von MSIL-Code in SVM-IL-Code (SLP Code Protector)
  • Einem Server bei Microsoft zur Produktaktivierung (darin ein Webportal für den Hersteller zur Definition von Produkten und Features und zur Vergabe von Produktschlüsseln)
  • Einem Serversystem, das Kunden von Microsoft kaufen können, um selbst einen Server zur Produktaktivierung bereitzustellen.

Produktaktivierung ist möglich über Netzwerk oder Dateiaustausch. Für die Zukunft ist auch die Aktivierung per Dongle oder Telefon geplant (ab 3. Quartal 2008).

SLPS ist kostenpflichtig. Die Nutzung der SVM und die Teilnahme an der Produktaktivierung kostet zwischen 500 und 20.000 Dollar (Preisinformation Stand Nov 2007). MSDN-Premium-Abonennenten können ein Produkt bis zu 100 Benutzern kostenfrei nutzen.

Geschichte

Microsoft hat im Frühjahr 2007 das Produkt durch Übernahme der Firma Secure Dimensions erworben und vermarktet es seit dem 1.10.2007 unter eigenem Namen.

Querverweise zu anderen Begriffen im Lexikon

siehe http://www.microsoft.com/slps/
MSIL
MSDN
SVM
MSI
ctor
Netzwerk

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