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Begriff Data Protection Server
Abkürzung DPS
Eintrag zuletzt aktualisiert am 21.04.2006

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Was ist Data Protection Server?

Microsoft positioniert den Data Protection Server (DPS) als eine Backup-Lösung, die zwischen dem File Server und traditionellen Backup-Lösungen angesiedelt ist. Der DPS erzeugt in definierbaren Abständen Snapshots des aktuellen Inhalts von Fileserver-Laufwerken. Für einen Windows XP-Clients stehen diese Snapshots im Datei-Explorer unter der Registerkarte "Vorherige Versionen" zur Verfügung. Aus der Sicht des Clients ergibt sich damit die gleiche Funktionalität wie bei dem in Windows Server 2003 integrierten Volumenschattenkopie-Dienst. Aus der Sicht des Betriebs verspricht der DPS jedoch eine höhere Skalierbarkeit und eine besseren Schutz als die Erzeugung von Snapshots innerhalb des Fileservers.

Mit entsprechenden Erweiterungen ausgestattete Backup-Software soll zur Sicherung direkt auf ausgewählte Snapshots auf einem DPS zugreifen können. Auch klassische Backup-Lösungen wie ntbackup.exe sollen auf einen DPS zugreifen können, wobei es noch keine Aussage dazu gab, wie diese Zusammenarbeit realisierbar sein soll. Erst mit der zweiten Version soll der DPS auch die Sicherung von Exchange Servern und SQL Servern unterstützen.

Querverweise zu anderen Begriffen im Lexikon

SQL
Windows Server 2003
Windows Server
Windows XP

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